| Notariat
als Arbeitgeber und Ausbilder Bei der Vorbereitung und Abwicklung aller Amtsgeschäfte benötigt der Notar qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dabei handelt es sich in erster Linie um Bürovorsteher und Notarfachangestellte. Diese sind in die gesamte Büroorganisation eingebunden. Ihre Aufgabe ist insbesondere, den Notar bei der Urkundenvorbereitung und Abwicklung zu unterstützen, Korrespondenz zu erledigen und die Urkunden technisch auszufertigen. Hilfe bei während der Urkundenvorbereitung auftretenden Rechtsfragen, leisten volljuristische Mitarbeiter.
Auch alle Mitarbeiter des Notars sind zur strengen Verschwiegenheit verpflichtet. Die regelmäßige Ausbildungszeit für den Beruf des Notarfachangestellten beträgt drei Jahre. Geeignet für die Ausbildung ist, wer Gespür für den richtigen Umgang mit Menschen hat, die deutsche Sprache beherrscht und in der Rechtschreibung sicher ist. Zudem sollte man gerne im Büro tätig sein und nicht vor moderner Bürotechnik zurückschrecken. Auch die Fähigkeit zum logischen Denken und Freude an Büroorganisation ist vorteilhaft. Fremdsprachenkenntnisse erleichtern die Betreuung ausländischer Mandanten. Der Beruf bietet besonders qualifizierten Mitarbeitern die Möglichkeit, zur Bürovorsteherin oder zum Bürovorsteher aufzusteigen und damit eine besonders verantwortungsvolle Tätigkeit auszuüben. Der Bürovorsteher - in Hamburg eine Institution - ist ein Notariatsfachangestellter mit langjähriger Berufserfahrung und für den Ablauf des Bürobetriebes verantwortlich. Er oder sie übernimmt insbesondere die Verteilung und Überwachung der Arbeit der Angestellten, beaufsichtigt sie und bereitet selbst ständig die Durchführung von Amtsgeschäften vor. |